Alt-Text-Checker
Finde jedes Bild auf einer Seite, das Screenreader nicht beschreiben können.
Prüft jede Seite, listet alle Bilder auf und markiert fehlende, leere, doppelte oder mit Keywords überladene Alt-Attribute, inklusive passender Textvorschläge.
Was geprüft wird
- Fehlende und leere Alt-Attribute
- Doppelte Alt-Texte bei verschiedenen Bildern
- Keyword-Stuffing und ständige Markennennung
- Dekorative Bilder, die ein leeres Alt-Attribut brauchen
Was die einzelnen Werte bedeuten.
Ein Report, den man nicht interpretieren kann, sagt einem nur auf umständliche Weise, dass etwas nicht stimmt.
Fehlend versus leer
Fehlend bedeutet, dass überhaupt kein Alt-Attribut vorhanden ist und der Screenreader den Dateinamen vorliest. Ein leeres Attribut signalisiert Screenreadern bewusst, das Bild zu überspringen, was bei reiner Deko genau richtig ist.
Duplikate
Derselbe Alt-Text bei vielen Bildern stammt meist aus einem Template. Für Screenreader-Nutzer bietet das keinen Mehrwert und für Rankings bringt es nichts.
Keyword-Stuffing
Alt-Texte voller Suchbegriffe statt einer Beschreibung. Vorgelesen klingt das furbart und für Rankings bringt es schon seit Jahren nichts mehr.
Länge
Ab etwa 125 Zeichen schneiden manche Screenreader den Text ab. Wenn eine Beschreibung wirklich mehr Platz braucht, gehört das Detail in den Seitentext.
Die genaue Ursache statt leerer Phrasen.
- 01
Barrierefreiheit steht an erster Stelle
Über Alt-Texte erfahren sehbehinderte Kunden, was du verkaufst. Genau deshalb schreibt man sie. Der SEO-Vorteil ergibt sich dann von selbst.
- 02
Google Bilder bringt kaufbereite Besucher
Physische Produkte werden oft visuell gesucht. Alt-Texte und Dateinamen machen Bilder in der Bildersuche auffindbar.
- 03
Es ist auch deine Ausfallsicherung
Wenn ein Bild nicht lädt (schwache Verbindung, blockiertes CDN), sehen Kunden den Alt-Text statt eines leeren Felds.
Typische Probleme und wie man sie behebt.
Vier Probleme, die den Großteil der Berichte dieses Tools in einem Shopify-Shop ausmachen.
Der Befund
Alt-Text ist der Dateiname
Die Ursache
Ohne Alt-Attribut lesen Screenreader den reinen Dateinamen vor.
Die Lösung
Beschreibe das Bild in einem kurzen Satz. 'Dunkelblaues Leinenhemd offen über weißem T-Shirt' ist besser als 'IMG_4417'.
Der Befund
Jedes Bild enthält nur den Markennamen
Die Ursache
Ein Template schreibt den Shop-Namen in jedes einzelne Alt-Attribut.
Die Lösung
Beschreibe das konkrete Motiv. Der Markenname bringt viertausendmal wiederholt keinerlei Mehrwert.
Der Befund
Dekorative Bilder werden vorgelesen
Die Ursache
Hintergrundgrafiken und Platzhalter haben beschreibende Alt-Texte erhalten.
Die Lösung
Verwende ein explizit leeres Alt-Attribut, damit Screenreader sie ignorieren.
Der Befund
Alt-Text wiederholt die Bildunterschrift
Die Ursache
Derselbe Satz wird vom Screenreader zweimal hintereinander vorgelesen.
Die Lösung
Wenn eine sichtbare Bildunterschrift das Motiv bereits beschreibt, darf das Alt-Attribut leer bleiben.
Was dieses Tool nicht erkennt.
Jedes Tool stößt an Grenzen. Wer sie kennt, zieht keine falschen Schlüsse aus den Daten.
- Das Tool prüft, ob Alt-Texte vorhanden und plausibel sind. Ob die Beschreibung zum Bildinhalt passt, kann nur ein Mensch beurteilen.
- Andere Aspekte der Barrierefreiheit werden nicht geprüft. Kontraste, Tastaturnavigation und Fokus-Reihenfolge sind wichtig, werden hier aber nicht abgedeckt.
Weitere kostenlose Tools.
Alle Tools- Kostenloses Shopify-SEO-AuditJeden Shopify-Shop in rund 30 Sekunden analysieren.
- Meta-Tag-PrüferAlle Titel und Beschreibungen einer Seite in der Länge sehen, die Google anzeigt.
- BildkomprimiererWebP, AVIF, JPEG und PNG direkt im Browser komprimieren.
- Schema-ValidatorJSON-LD prüfen, basierend auf den echten Google-Kriterien.
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